Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juni 2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für sämtliche Verträge über Beratungsleistungen zwischen Steffani König Advisory, Inhaberin Steffani König (nachfolgend „Beraterin“) und ihren Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber“).
(2) Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind nicht Adressaten dieses Angebots.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn die Beraterin ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungen
(1) Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung der im jeweiligen Angebot bzw. in der Auftragsbestätigung beschriebenen Beratungsleistungen. Soweit nichts anderes vereinbart ist, schuldet die Beraterin ein sorgfältiges Tätigwerden (Dienstvertrag, §§ 611 ff. BGB), nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg.
(2) Die Beraterin erbringt ihre Leistungen nach den anerkannten Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung. Eine Gewähr für den Eintritt eines vom Auftraggeber angestrebten wirtschaftlichen, rechtlichen oder steuerlichen Erfolgs wird nicht übernommen.
(3) Eine Rechts-, Steuer- oder Wirtschaftsprüfungsberatung im Sinne der jeweils einschlägigen berufsrechtlichen Vorschriften ist nicht Gegenstand des Vertrages, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
§ 3 Zustandekommen des Vertrages
(1) Die Darstellung der Leistungen auf dieser Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Kontaktaufnahme.
(2) Der Vertrag kommt durch ein Angebot der Beraterin und dessen Annahme durch den Auftraggeber oder durch eine schriftliche Auftragsbestätigung zustande. Die Schrift- bzw. Textform (auch per E-Mail) genügt.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt der Beraterin alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Ansprechpartner rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.
(2) Der Auftraggeber benennt verantwortliche Ansprechpersonen und trifft Entscheidungen, die für den Fortgang der Beratung erforderlich sind, ohne unangemessene Verzögerung.
(3) Verzögerungen oder Mehraufwände, die aus einer nicht ordnungsgemäßen Mitwirkung resultieren, gehen nicht zu Lasten der Beraterin.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Vergütung richtet sich nach der individuellen Vereinbarung (z. B. Tagessatz, Stundensatz, Pauschale oder Mandatspauschale). Sofern nichts anderes vereinbart ist, verstehen sich alle Beträge zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Auslagen und Reisekosten werden, soweit vereinbart, gesondert in Rechnung gestellt.
(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Zugang ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen.
§ 6 Termine und Fristen
Vereinbarte Termine und Zeitpläne sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bezeichnet wurden. Wird die Beraterin durch höhere Gewalt oder andere von ihr nicht zu vertretende Umstände an der Leistung gehindert, verlängern sich Fristen angemessen.
§ 7 Nutzungsrechte an Arbeitsergebnissen
(1) Erstellte Arbeitsergebnisse (z. B. Konzepte, Analysen, Präsentationen) sind für die internen Zwecke des Auftraggebers im Rahmen des Auftragszwecks bestimmt.
(2) Soweit nicht anders vereinbart, erhält der Auftraggeber mit vollständiger Bezahlung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck. Eine Weitergabe an Dritte bedarf der vorherigen Zustimmung der Beraterin.
§ 8 Vertraulichkeit
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen und Geschäftsgeheimnisse vertraulich zu behandeln und nur für Zwecke der Vertragsdurchführung zu verwenden.
(2) Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
§ 9 Haftung
(1) Die Beraterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Beraterin nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
Hinweis: Haftungsklauseln sind besonders fehleranfällig und AGB-rechtlich streng kontrolliert. Diese Klausel unbedingt anwaltlich prüfen und ggf. an eine Höchstgrenze (z. B. Auftragsvolumen oder Deckungssumme der Berufshaftpflicht) anpassen.
§ 10 Laufzeit und Kündigung
(1) Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus der individuellen Vereinbarung. Bei Dienstverträgen gelten im Übrigen die gesetzlichen Kündigungsregelungen (§§ 620 ff. BGB).
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Kündigungen bedürfen mindestens der Textform.
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Erfüllungsort und — soweit gesetzlich zulässig — ausschließlicher Gerichtsstand ist Berlin.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
← Zurück zur Startseite